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Burnout erkennen, behandeln und besiegen

Vier Paar Hände halten rotes Schild mit Aufdruck: Burnout.

Burnout-Syndrom: das neue Volksleiden einer gestressten und gehetzten Gesellschaft

Immer mehr Deutsche fühlen sich gestresst: Mediziner sehen darin die Hauptursache für das Entstehen des Burnout-Syndroms. Fast jeder kann in diesen Risikozustand geraten, der Körper und Seele enorm zusetzt. Erste Anzeichen sollte man deshalb ernst nehmen

Was ist Burnout?

Kraftlos, erschöpft und niedergeschlagen: immer mehr Menschen suchen den Arzt auf, weil sie den beruflichen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind und ihren Alltag kaum noch bewältigen können. Dem Gesundheitsreport 2016 des BKK Dachverbandes zufolge, ist die Zahl der Krankheitstage durch Burnout seit 2005 bis 2015 um fast 700 Prozent gestiegen. In die Statistik fließen die Krankheitstage aller 76 BKK-Mitglieder ein.

Diesen Trend kann Cornelia Weickert-Schwiertz, eine von drei Allgemeinmedizinerinnen der hausärztlichen Praxisgemeinschaft in Hamburg Altona bestätigen. In den letzten Jahren hat auch in ihrer Praxis die Zahl der Patienten mit Psychodiagnosen deutlich zugenommen. Immer häufiger attestiert die Ärztin eine psychovegetative Erschöpfung. Diese Erkrankung ist im ICD 10, einer internationalen Klassifikation von Krankheiten erfasst. Um mit der Krankenkasse abrechnen zu können, muss die Ärztin den Code F 48 angeben. Darunter findet man die neurotischen Störungen. Sehr häufig sei damit das Burnout-Syndrom gemeint, erklärt die erfahrene Hausärztin. Da jedoch das „Ausgebranntsein“ bis heute nicht als Krankheit anerkannt ist, sondern lediglich als nicht behandlungswürdiger Risikozustand gilt, können Ärzte wie Weickert-Schwiertz diese Diagnose nicht stellen…..

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