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Faszien: Faszinierendes Netzwerk

Mittlerweile ist klar, dass die Bedeutung der Faszien völlig unterschätzt wurde und das Gewebe mehr ist als eine Art Füllstoff, das den menschlichen Körper als Ganzes zusammen hält und nach außen hin schützt. Auch haben die Fasern nicht allein die Aufgabe, Organe, Muskeln und Sehnen in Position zu halten. Vielmehr sind sie ein hochsensibles Sinnesorgan, ausgestattet mit vielen Rezeptoren und Nervenenden, die Informationen schnell vermitteln und weiterleiten. Experten sagen, dass sie sieben Mal so viele Nerven enthalten wie Muskeln oder Gelenke.

Die Gewebsfasern haben einen großen Einfluss auf unser gesamtes Bewegungssystem und können blitzschnell Kräfte aufnehmen und verteilen. Für den Humanbiologen Dr. Robert Schleip sind die Faszien deshalb das Zentralorgan für die Körperwahrnehmung. Die dicht mit Rezeptoren besiedelten Faszien bilden dabei eine Brücke zwischen Aktivität unserer Muskeln und Emotionen und stehen in ständiger Verbindung zum Gehirn und melden diesem über das Rückenmark alle möglichen Eindrücke….

Arthrose natürlich lindern

Glaubt man der Schulmedizin, so sind Gelenkerkrankungen nicht heilbar. Dass es durchaus Grund zur Hoffnung gibt, davon sind hingegen viele Naturheilkundler überzeugt.

Mit der Diagnose „Arthrose“ kann eigentlich mehr oder minder jeder rechnen, der
über Fünfzig ist. Schließlich handelt es sich dabei um eine altersbedingte Abnutzungs-erscheinung, also eine degenerative Erkrankung. Dabei verringert sich nach und nach die Knorpelschicht im Gelenk, bis irgendwann Knochen auf Knochen reibt. Wenn der Knorpel nicht mehr ausreichend als Stoßdämpfer fungieren kann, gleiten die Gelenkflächen spürbar schlechter aufeinander. Der Bewegungsablauf läuft im wahrsten Sinne nicht mehr reibungslos ab. Steifheit und akute aber auch Dauerschmerzen bei Belastung sind die Folge. Auch Schwellungen im angrenzenden Muskelgewebe treten häufig auf.

Später kann es im Gelenkbereich zu Verformungen und knotigen Veränderungen kommen. Und je weiter die Krankheit fortschreitet, desto größer sind meist auch die Schmerzen.

Im Prinzip kann jedes Gelenk durch Abnutzung spröde werden und damit seine Beweglichkeit verlieren. Am häufigsten sind jedoch die Gelenke betroffen, die am stärksten belastet sind, also vor allem Hüft- oder Kniegelenke. Gelenkerkrankungen können ihre Ursache beispielsweise in einer Überbelastung oder mechanischen Fehlstellung, wie dies bei O- oder X-Beinen der Fall ist, haben. Aber auch Verletzungen können dafür verantwortlich sein. So kann sich beispielsweise
nach einer Meniskusoperation der Knorpel im Kniegelenk schneller abnutzen, wenn das Kniegelenk danach deutlich mehr beansprucht wird.

Doch weitaus häufiger spielen andere Faktoren bei der Entstehung einer Arthrose
eine Rolle. So erhöhen Bewegungsmangel, Übergewicht, schlechte Ernährung und Stress, eine angeborene Bindegewebsschwäche und eine genetische Veranlagung die Wahrscheinlichkeit, an Arthrose zu erkranken. Wissenschaftler konnten eine Reihe von Erbfaktoren identifizieren, welche den Stoffwechsel im Knorpelgewebe steuern und es anfällig für eine Arthrose machen.

Wie wirkungsvoll sind Injektionen?
Was kann man aber tun, um die Krankheit aufzuhalten oder gar zu heilen? Eigentlich nichts, meinen die meisten Schulmediziner. Fast alle sind überzeugt, dass eine Arthrose nicht heilbar ist, da man sie nicht rückgängig machen kann. Schmerzen behandelt man mit Kortison und sogenannten „Nichtsteroidale Antirheumatika“. Sie unterdrücken zwar die Produktion von körpereigenen Schmerz- und Entzündungsstoffen, sind aber wegen ihrer Nebenwirkungen recht umstritten. Patienten mit Herz- oder Nierenproblemen dürfen sie nicht einnehmen.

Um die Beweglichkeit zu erhalten und somit eine Versteifung der Gelenke zu verhindern, sind passive Therapien wie Massage, Wärme- oder Kältebehandlung sowie Elektro- und Ergotherapie können helfen. Aber zu oft machen Betroffene die Erfahrung, dass sie um solche Verschreibungen regelrecht kämpfen müssen. Im späteren Verlauf der Erkrankung gibt es dann meist nur eine Lösung: Ein künstliches Gelenk muss implantiert werden. Bis dahin versuchen einige Orthopäden mit Injektionen aus Hyaluron oder Kortikoiden, die Knorpelschicht künstlich aufzufüllen. Mit geringem Erfolg. Spritzen sind auf längere Sicht meist wirkungslos, wie eine Untersuchung zeigt (…)

Warum Stress dick macht!

Auch wenn manche Menschen wenig essen, nehmen sie trotzdem zu. Die Biochemie des menschlichen Körpers gibt so manches Rätsel auf. Doch Wissenschaftler haben jetzt ein Geheimnis gelüftet: Zu viel Stress macht dick!

 

Gehören Sie auch zu den Frauen, die abnehmen wollen und denen das partout nicht gelingen will? Obwohl Sie Kalorien sparen und um Kohlenhydrate, wie sie in Nudeln oder Süßem enthalten sind, seit langem einen großen Bogen machen. Das kann ganz schön frustrierend sein und irgendwie verstehen Sie nicht so recht, was Ihr Körper da für ein komisches Spiel mit Ihnen treibt. Denn Sie glauben, dass abnehmen doch den Gesetzen der Physik folgen müsste. Verbrauchen wir mehr Energie, als wir zu uns nehmen, müssten wir automatisch Gewicht verlieren. Oder etwa nicht? Auch wenn die Abnehm-Theorie höchst plausibel klingt, der Mensch ist eben doch keine Maschine und seine Essensaufnahme und -verbrennung funktioniert nicht so simpel wie eine Heizungsanlage. Denn der menschliche Organismus wird von vielen verschiedenen biochemischen Mechanismen beeinflusst, von seinen Emotionen und Hormonen ebenso wie von seiner Darmflora und seiner Schilddrüse.

Die australische Biochemikerin Libby Weaver hat sich mit dem menschlichen Stoffwechsel beschäftigt und ist dabei einem sehr merkwürdigen Phänomen auf die Spur gekommen: Zu viel Stress kann die Pfunde an Hüften, Oberarmen und Bauch auch dann wachsen lassen, wenn man nicht Gummibärchen oder Schokolade wahllos in sich hineinstopft. Wie ist das möglich? (…)

 

 

Grüne Detoxwoche

Grüne Smoothies sind derzeit in aller Munde. Und das vollkommen zu recht. Die giftgrünen Drinks sind auch zum Entgiften, sprich Ausleiten schlechter Stoffe ideal.

In Kalifornien ist es längst zum beliebtesten Powergetränk der Schönen, Reichen und Körperbewussten avanciert: Grüne Smoothies. Sie lassen die Haut strahlen, die Augen leuchten und sind aufgrund der vielen Vitalstoffe extrem gesund. Auch Detox- und Fasten-Experten entdecken jetzt die Vorteile dieser grünen veganen Mahlzeit. „Ich rate immer dazu während des Fastens ausschließlich Nahrung in flüssiger Form zu sich zu nehmen“, erklärt Ökotrophologin Stephanie Mehring. Die flüssigen Mahlzeiten aus Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Ballaststoffe, viele Mineralien wie Kalium und Spurenelemente. Die Ballaststoffe putzen den Darm schön sauber und transportieren Schlacken aus dem Bindegewebe ab, die sich in der Regel durch ungesundes und zu viel Essen bilden. Und natürlich gibt es Smoothie-Zutaten, die geradezu zum Detoxen gewachsen sind und unsere Ausscheidungsorgane auf ganz besondere Weise unterstützen. Allen voran ist hier das Chlorophyll zu nennen. Es bindet Giftstoffe und leitet diese aus und entlastet die Leber und Niere und sorgt für eine straffere Haut. Es wird übrigens erst durch die Zubereitung im Hochleistungsmixer aufgeschlossen. (…)